Yongey Mingyur Rinpoche

Yongey Mingyur Rinpoche verfügt über die seltene Fähigkeit, die alte Weisheit des tibetischen Buddhismus in lebendiger und mitreißender Art zu vermitteln.

Auf einzigartige Art und Weise und mit seinem besonderen, spielerischen Sinn für Humor, versteht er es, durch tiefgründige und dennoch leicht verständliche Vorträge zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt zu begeistern. Nicht umsonst wurde er zum “Happiest man in the world” benannt.

Mingyur Rinpoches Unterweisungen über die Meditationspraxis zeichnen sich dadurch aus, dass er eigene Erfahrungen mit Erkenntnissen der modernen Wissenschaft verbindet.

 

Lehrend seit dem 17. Lebensjahr

Geboren 1975 mitten im Himalaya, in der Grenzregion zwischen Tibet und Nepal, ist Mingyur Rinpoche ein herausragender Meditationslehrer in einer Linie vieler tibetisch-buddhistischer Meister.

Bereits in jungen Jahren fühlte sich Rinpoche zu einem Leben der inneren Einkehr hingezogen und verbrachte während seiner Kindheit und Jugend viele Jahre in diszipliniertem Meditations-Retreat.

Mit 13 Jahren bat Mingyur Rinpoche seinen Vater eindringlich, ihm Zugang zu einem Drei-Jahres-Retreat im Sherab Ling Kloster bei Saljey Rinpoche zu verschaffen. Er wurde zum Retreat zugelassen und erlangte aufgrund intensiver Meditationspraxis und während dieser Zeit eine außergewöhnliche Beherrschung über seinen Geist und seine Emotionen.

Im Alter von nur 17 Jahren wurde er als Lehrer eines Drei-Jahres-Retreats in das Zentrum eingeladen, in dem er zuvor selbst sein langjähriges Retreat verbracht hatte eine Position, die nur selten einem so jungen Mönch angeboten wird.

Mingyur Rinpoche schloss das traditionelle buddhistische Studium der Philosophie und Psychologie ab und übernahm anschließend während einer längeren Abwesenheit seines Abtes Tai Situ Rinpoche die Leitung des Sherab Ling Klosters.

 

Austausch mit Wissenschaftler*innen

Mingyur Rinpoche widmet sich bereits seit seiner Jugend mit großem Interesse der Neurowissenschaft und Psychologie.

In jungen Jahren begann er eine Reihe informeller Gespräche mit dem berühmten Neurowissenschaftler Francisco Varela, der nach Nepal kam, um bei seinem Vater, Tulku Urgyen Rinpoche, Meditation zu lernen.

Viele Jahre später, wurden Mingyur Rinpoche und eine kleine Gruppe langjähriger Meditierender 2002 in das Waisman Institut für Hirnforschung an der Universität von Wisconsin-Maddison eingeladen.

Im Waisman Institut forscht ein Wissenschaftler-Team, darunter Richard Davidson und Antoine Lutz, über die Auswirkungen von Meditation auf das Gehirn langjährig Meditierender. Über die Ergebnisse dieser wegweisenden Untersuchungen wurde in vielen international bekannten und anerkannten Zeitschriften (z.B. National Geographic und Time) berichtet.

 

Zum Wohle aller Wesen

2003 gründete Yongey Mingyur Rinpoche die Yongey Foundation, um seine weltweiten Aktivitäten in den Bereichen Dharma, Bildung und soziales Engagement zu koordinieren. Die Yongey Foundation unterstützt Mingyur Rinpoches Bestreben, menschliches Wohlergeben für alle Wesen durch Bewusstsein, Mitgefühl und Weisheit zu fördern.

 

Erfolgreicher Buchautor und TED-Speaker

Mingyur Rinpoche lehrt in verschiedenen Zentren auf der ganzen Welt. Seine willkommen heißenden und zumeist humorvollen Erzählungen, bei denen er auch über persönliche Schwierigkeiten spricht, wissen weltweit tausende von Schüler*innen zu schätzen. Sein meistverkauftes Buch “Buddha und die Wissenschaft vom Glück: Ein tibetischer Meister zeigt, wie Meditation den Körper und das Bewusstsein verändert” (engl. The Joy of Living: Unlocking the Secret and Science of Happiness) schaffte es bis auf die New York Times Bestseller-Liste und wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt.

Anfang Juni 2011 verließ Mingyur Rinpoche sein Kloster in Bodhgaya (Indien) für ein ausgedehntes Wander-Retreat. Er kehrte im November 2015 nach vier Jahren zurück und gibt seitdem wieder Unterweisungen für seine klösterlichen und westlichen Schüler auf der ganzen Welt.

Von der bewegenden Zeit seines Wanderretreats handelt Mingyur Rinpoches neuestes Buch “Auf dem Weg: Eine Reise zum wahren Sinn des Lebens”. Eindrucksvoll, nahbar und sehr persönlich schreibt er hier über seine Erfahrung aus dieser Zeit.

Des weiteren veröffentlichte Mingyur Rinpoche die Bücher “Werde ruhig wie ein tiefer See: Vorbereitende Übungen des tibetischen Buddhismus“, “Heitere Weisheit: Wandel annehmen und innere Freiheit finden” und ein illustriertes Kinderbuch mit dem Titel “Ziji: The Puppy that Learned to Meditate“.

"How to tap into your awareness and why meditation is easier than you think?" ist der Titel von Mingyurs Rinpoches TED Talk aus dem Jahr 2022.  Er zeigt in dieser heiteren Einladung drei Schritte auf, die helfen, das Auf und Ab unserer Gefühle zu akzeptieren und zu lernen, jederzeit und überall zu meditieren.